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Unsere Förderer und Zustifter

Bereits zu Lebzeiten war Kurt Stocker der DRK Zukunfts-Stiftung verbunden und ließ sich regelmäßig über die Projekte und Arbeit der Stiftung unterrichten.

Er beschäftigte sich intensiv mit der Arbeit des DRK-Kreisverbandes Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. und der Idee Rotes Kreuz im Allgemeinen. Herr Stocker verstarb im Frühjahr 2011. Er bedachte die DRK-Zukunftsstiftung in seinem Testament und hinterließ ihr, als Alleinerbin, sein gesamtes Vermögen.

Der Nachlass wurde, dem testamentarischen Wunsch von Herrn Stocker entsprechend, als Zustiftung dem Vermögen der Stiftung zugeführt. Hierdurch konnte in Kurt Stockers Sinne das Seniorenheim Fickerstift in Kirchheim erworben werden.

Enthüllung der Gedenktafel am 31. Januar 2014

Das Fickerstift im Kurt-Stocker-Haus

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde gedachten die Vertreter des DRK-Kreisverbands und der DRK-Zukunfts-Stiftung am 31. Januar 2014 Kurt Stocker, durch dessen großzügiges Vermächtnis das Fickerstift erworben werden konnte.

„Wir sind Kurt Stocker für sein großzügiges und außergewöhnliches soziales Engagement in tiefer Dankbarkeit verbunden“, stellte der stellvertretende Stiftungsvorstandsvorsitzende Werner Löffler fest und zeigte sich erfreut darüber, „dass wir seinen testamentarisch verfügten Willen hier in seiner Heimatstadt Kirchheim mit dem Erwerb des Fickerstifts erfüllen konnten“.

Impressionen der Feierlichkeit

Über die großzügige Stifterin Rösle Bunz

Gemeinde Bissingen

Zeichnung von Margret Hofheinz-Döring (1979)

Frau Rösle Bunz war eine Bäuerin aus der Gemeinde Bissingen/Teck und bewirtschaftete dort bis zu ihrem Tod den idyllisch gelegenen 'Eisernen Hof'.

Frau Rösle Bunz hinterließ dem DRK-Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. nach ihrem Tod 2,6 Millionen D-Mark. Davon profitiert seit über zehn Jahren die DRK-Zukunfts-Stiftung und damit auch unzählige Menschen im Altkreis Nürtingen. Mit dem Ertrag aus dem Vermögen der Stiftung konnten viele soziale und gemeinnützige Projekte gestemmt werden, die der DRK Kreisverband aus eigener Kraft nicht hätte realisieren können. So wurden beispielsweise die Helfer-vor-Ort-Gruppen in der Region mit Defibrillatoren ausgestattet, Ferienfreizeiten gefördert und Erste-Hilfe-Kurse für Kinder angeboten. Neben der Hospiz- und Palliativbewegung fördert die Stiftung verschiedenste Projekte der Gemeinde Bissingen/Teck und erfüllt dadurch den Wunsch von Frau Rösle Bunz, ihre Heimatgemeinde in besonderer Weise zu unterstützen.

Unsere tiefe Dankbarkeit gilt dieser einzigartigen Frau, die durch Ihre großzügige Erbschaft bis heute Spuren in unserem Landkreis hinterlässt

In der Presse erschienen

Frau Frida Herrmann bedachte den DRK- Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. in ihrem Testament. Um das geerbte Vermögen dauerhaft zu sichern, wurde es der DRK-Zukunfts-Stiftung Nürtingen-Kirchheim/Teck zugestiftet.

Mit dem Nachlass von Frau Frida Herrmann wurde der Grundstein für das Projekt Familienzentrum mit Kinderkrippe in Nürtingen gelegt und ein geeignetes Objekt erworben. Ganz nach dem Motto „Reichen wir der Zukunft die Hand“ werden ab Februar 2014 im Frida Herrmann-Haus 30 Kleinkinder unter 3 Jahren in einer Kinderkrippe betreut.

Owen, 6. März 2017

Offizielle Schlüsselübergabe des DRK-Katastrophenschutz-Zentrums mit dem Ehepaar Tscheulin, für deren großzügige Spende unter anderem Innenminster Reinhold Gall im Namen der gesamten Bevölkerung dankte.

Großzügige Stifter bereits zu Lebzeiten: Das Ehepaar Tscheulin spendete das 29 Ar große Grundstück im Owener Industriegebiet „In der Braike“ und legte damit den Grundstein für den Bau des neuen DRK Katastophenschutz-Zentrums.

Der Neubau des Katastrophenschutz-Zentrums in Owen war ein wichtiger, zukunftsorientierter Schritt für die Region, um auch künftig den vielfältigen und stetig wachsenden Anforderungen des Katastrophenschutzes im Altkreis Nürtingen gerecht zu werden und im Ernstfall noch besser auf mögliche Katastrophenfälle vorbereitet zu sein.

„Der Bau ist ein ganz großer Fortschritt und Zugewinn für uns und die Region. Und die zentrale Lage zur Autobahn, der künftigen ICE-Trasse, dem Stuttgarter Flughafen, dem Lenninger Tal und den Ballungsräumen Nürtingen und Kirchheim einfach optimal“, so Klaus Rau, Geschäftsführer des DRK-Kreisverband Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V.

Im Vordergrund steht dabei die Notfallversorgung von Menschen, die durch Katastrophen wie Hochwasser, Sturm, Erdbeben, großflächige Stromausfälle oder Großschadensereignisse wie Massenkrambolagen, Bus-, Zug- oder Flugzeugunglücke in eine hilflose Lage geraten.

Erstmals können mit Hilfe des Neubaus die achtzehn Einsatzfahrzeuge des Katastrophenschutzes, das dazu-gehörige Materiallager und die umfangreiche, technische Ausrüstung sowie zwei Feldküchen an einem zentralen Ort bereitgehalten werden. Zudem wurden dringend benötigte Schulungs- und Ausbildungsräume geschaffen.
Den Grundstein für den Bau des neuen Katastrophen-schutzzentrums legten Anita und Ernst Tscheulin mit der großzügigen Stiftung des 29 Ar großen Bauplatzes im Owener Industriegebiet „In der Braike“. Das Ehepaar hatte sich schon länger Gedanken darüber gemacht, wie sie ihr Grundstück einmal der Allgemeinheit zur Verfügung stellen könnten. Zuerst war ein Pflegeheim angedacht, doch dessen Bau ist in einem Gewerbegebiet aus rechtlichen Gründen nicht zulässig. Da sich die beiden Stifter dem Grundstück verbunden fühlen und es nicht tauschen wollten, wurde diese Idee verworfen und es kam der Kontakt zur DRK-Zukunfts-Stiftung zustande.

Schon nach ersten Gesprächen begeisterten Tscheulins sich für die Idee ein Katastrophenschutz-Zentrum zu errichten. „Wir sind sehr dankbar, dass unser Grundstück in Owen dem Wohl der Menschen im Lenninger Tal und unserer Region zugute kommt (...) und es ist dazu auch noch optisch ansprechend,“ erklärte Ernst Tscheulin.

Anita und Ernst Tscheulin sind mit ihrer Zustiftung und dem ihrer Meinung nach sehr gelungenen Neubau glücklich. Sie sind froh, dass auf ihrem Bauplatz etwas entstehen konnte, das für die Menschen und die Region von langfristigem Nutzen sein wird.

Am 6. März 2016, nach einer Bauzeit von nur 325 Tagen, konnte der Neubau des Katastrophenschutz-Zentrums im Beisein von rund 500 Gästen, feierlich eingeweiht werden.

„Das Katastrophenschutz-Zentrum ist ein Zeichen der Hoffnung und ein Signal des Zusammenhalts in einer schweren Zeit“, so Lorenz Menz, der Präsident des DRK-Landesverbands Baden-Württemberg, im Rahmen der Festreden, und dankte damit Menschen, wie dem Ehepaar Tscheulin, die durch die großzügige Zuwendung in Form des Grundstücks, den Bau des Katastrophenschutz-Zentrums ermöglichten.

Mehr Infos zum DRK-Katastrophenschutz-Zentrum im „Ernst-und-Anita-Tscheulin-Haus“ in der Braike 14 in Owen finden Sie auch im Internet unter:
www.wir-sind-vorbereitet.de

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